Schülerfreizeit (Ältere) vom 14. bis 18. April 1998 in Sigmaringen
Als wir am 14. April um 16.00 Uhr in Sigmaringen ankamen, waren wir zunächst beschäftigt, zu überlegen, ob wir hier richtig angekommen waren, denn wir waren zum ersten Mal in einer Schülerfreizeit. Doch dann kamen (Gott sei Dank) auch schon Carmen Füllemann und Martin Haugg in Sicht.
Aber dann kam der große Schock: Koffer reintragen, Mäuse (Geld) abliefern (bezahlen). Dann kam der etwas erfreulichere Teil. Bett aussuchen, Ausprobieren der Matratzen und Bett beziehen, wobei man das auch aus dem erfreulicheren Teil weglassen könnte.
Schließlich kamen dann auch die anderen. Insgesamt waren wir dann 8 Mädchen und 4 Jungen. Wer nicht rechnen kann: das sind 12 jugendliche Teilnehmer. Als wir uns (tränenreich) von unseren Eltern verabschiedet hatten, bekamen wir ein Abendessen. Doch das war noch nicht alles. Jetzt ging’s erst richtig los. Ab ca. 19.00 Uhr mußten wir uns eine Namenskette basteln und durften uns vorstellen. Anschließend tanzten und spielten wir noch und dann ging’s in die Falle (gähn!).
Als wir um 07.00 Uhr oder 07.30 Uhr aufstehen sollten, ging’s für einige ab zum Küchendienst, den jeder in dieser Woche leisten mußte (seufz!). Bald gab’s dann um 08.00 Uhr Frühstück. Danach hieß es: TSM (für Nicht-Wisser: Tanzen - Singen - Musizieren) bis zum Mittagessen. Einmal gab’s sogar Spaghetti. Danach war Freizeit, 2 Stunden lang, denn das war die Mittagspausenlänge. Zur eigentlich sein sollenden Erheiterung hieß es wieder: TSM (wie am Vormittag).
So ging’s zwei Tage lang. Jedoch an den Abenden spielten wir verschiedene Spiele, z. B. Activity oder Twister. Dann kam Abwechslung ins Spiel. Am Donnerstag gingen wir in das Hohenzollernschloß in Sigmaringen. Nach der Schloßführung hatten wir noch Ausgang bis 16.00 Uhr in dem Kuhdörfle Sigmaringen. Am Freitag hieß es, sich handwerklich zu betätigen, das heiterte alle auf. Wir mußten eine Pinnwand aus Korkscheiben, Holzleim und Holz basteln. Es entstanden viele verschiedene (?) Figuren. Die beliebteste Form war jedoch ein Herz.
Am Samstag war Abschlußfest und alle Eltern kamen vorbei. Wir tanzten, sangen und musizierten. Wir tanzten unter anderem unseren Lieblingstanz Salty dog rag (ist jetzt zu lang zum Erklären). Danach gab’s Kuchen, Tee und Kaffee zum Vollfressen, denn es gab eine große Auswahl. Nachdem das Büfett leer gefuttert war, gingen nacheinander alle. Wir mußten uns wieder (tränenreich) von den anderen Teilnehmern und den Leitern verabschieden.
Es war wirklich TOLL!
Annemarie Rupp, Philipp Durz